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Altstadt | Dominikaner:Pater Manuel Mertens zieht nach Köln

P. Manuel Merten OP schreibt in eigener Sache.
Pater Manuel Merten lächelt.
Datum:
9. Juli 2026
Von:
P. Manuel Merten OP

In eigener Sache

Im Buch Tobit lese ich: Einen brauchbaren Ratschlag verachte nicht! (Tob 4,18) Ein solcher Rat lautet: „»Höre auf, solange bedauert wird, dass du aufhörst. Warte nicht, bis man es dir nahelegt!«“ - Am 09. Juli durfte ich meinen 82. Geburtstag feiern. Da liegt der Gedanke nahe, dass die Zeit aufzuhören gekommen ist. So habe ich den Provinzial gebeten, mich zum Ende dieses Jahres in unseren Seniorenkonvent Heilig Kreuz in Köln zu versetzen. 

Eigentlich war ich für meinen letzten Lebensabschnitt nicht mehr von einer Versetzung ausgegangen, schon gar nicht von einer selbstinitiierten. Ich fühle mich in Düseldorf wohl und werde Viele und Vieles vermissen. Es liegt mir aber daran, dass ich, so es mir vergönnt ist, auch in höherem Alter und bei eventuell eintretender Pflegebedürftigkeit in einer klösterlichen Kommunität und nicht als Einzelperson in einer Alten- und Pflegeeinrichtung leben kann. 

Ich gehe mit einem zutiefst dankbaren Herzen Gott, Euch und Ihnen gegenüber. Ich wurde in den vergangenen achtzehn Jahren hier an St. Andreas reich beschenkt. Gott Dank liegt Köln »nur um die Ecke«, sodass bleibende Verbindungen leicht möglich sind.