Wanderung durchs Neandertal:Preise den Herrn, meine Seele! - Kontemplative Wanderung im Schweigen

Kontemplation ist keine Methode, sondern eine Haltung.
Es geht darum, so gut wie möglich mit allen Sinnen in der Gegenwart zu sein, wahrzunehmen, was ist und was sich zeigt, ohne an der Situation etwas verändern zu müssen.
Wahrnehmen meint nicht denken, benennen, analysieren, sondern innehalten, hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen, aufmerksam, mit Interesse, jedoch ohne Erwartung. Das ist nicht leicht.
Die Natur kann mir helfen, in die Haltung des Wahrnehmens zu finden, das Gedankenkarussell zum Schweigen zu bringen und für eine Weile nicht über den Alltag nachzudenken.
Sie lädt mich ein, einfach nur da zu sein, zu gehen, zu betrachten, mal still zu stehen, etwas zu entdecken und mich finden zu lassen, von dem, was verborgen gegenwärtig ist. Die ganze Welt ist voll von Gott. Das zu spüren, fällt in der Natur meist leichter als an anderen Orten.
Auf unseren Wegen begleitet uns in diesem Jahr Psalm 104 und lädt uns ein, immer neu über das Wunder der Schöpfung und die Verbundenheit allen Seins in und durch Gott zu staunen.
Der Weg führt uns diesmal auf sehr verschiedenen Untergründen ca. 10 km durchs Neandertal. Er hat einige kleinere Steigungen und erfordert ein gewisses Maß an Ausdauer und Trittfestigkeit.
Dauer: Insgesamt ca. 3,5 Stunden - je nach Gehgeschwindigkeit der Teilnehmenden
Treffpunkt : 9:00 Uhr an der Bushaltestelle Neandertalmuseum (Fahrtrichtung Mettmann). Dort endet die Wanderung auch.
Mitzubringen: Bereitschaft zu schweigen, festes Schuhwerk, ggf. Regenschutz, Getränk, kleiner Imbiss (Es gibt unterwegs keine Einkehrmöglichkeit)
Anmeldung erbeten unter: 0211 90690-0 oder per E-Mail an Antje Nordmann
Weiterer Termin: Eine weitere kontemplative Wanderung findet am 21.11.2026 statt