Altstadt | Kirche St. Andreas:Tag des offenen Denkmals | Fürstenloge, Mausoleum und Schatzkammer

Es lohnt sich, dieses wichtigste Zeugnis frühbarocker Baukunst (Weihe: 1629) in der Region in Augenschein zu nehmen. Das Kirchenführerinnen ist vor Ort und eröffnet Ihnen spannende Blicke und Geschichten in Kirche, Schatzkammer, Mausoleum mit dem Sakrophag von Jan Wellem. Geschichte Düsseldorfs pur!
Die ehemalige Hof- und Jesuitenkirche Sankt Andreas
Die ehemalige Hof- und Jesuitenkirche Sankt Andreas im Herzen der Düsseldorfer Altstadt zählt – zusammen mit der Hofkirche in Neuburg a.d. Donau – zu den „interessantesten Bauten der ausgehenden deutschen Renaissance und des beginnenden Barocks“ (S. Schürmann). Die stadt- und kunstgeschichtlich bedeutende Andreaskirche entstand auf Anregung der 1619 nach Düsseldorf gerufenen Jesuiten. Unter Herzog Wolfgang Wilhelm aus dem Hause Pfalz-Neuburg konnte die Kirche inmitten des Dreißigjährigen Krieges in recht kurzer Zeit (1622–1629) vollendet werden. Bis zur Auflösung des Jesuitenordens 1773 blieb Sankt Andreas Klosterkirche; 1842 schließlich wurde sie zur Pfarrkirche erhoben. 1972 verlegten die Dominikaner ihren Düsseldorfer Konvent von der Herzogstraße in die Altstadt und übernahmen seitdem die Seelsorge an der Andreaskirche. Eigentümer der Andreaskirche ist heute das Land Nordrhein-Westfalen.
Der Eintritt ist frei.