Es gibt Sitze auf denen andere nur Platz nehmen dürfen, wenn es erlaubt ist. Sie sind mit besonderen Rechten ausgestattet. Das Sitzen in der Kirche während der täglichen Gebetszeiten war ein Privileg der Mönche. Es erinnert an die große Tradition des Stundengebetes, das aus fünf Horen (festen Gebetszeiten) besteht.
Das Chorgebet gliederte den Tag der brüderlichen Gemeinschaft und ist Ausdruck der gemeinsam gelebten Spiritualität. Das Chorgestühl wurde im 17. Jahrhundert gefertigt und gehörte mutmaßlich bereits zur Ausstattung der Vorgängerkirche.






