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Blick in die Decke der Kirche St. Maximilian Blick in die Decke der Kirche St. Maximilian

Hoffnung und Trost

Gnadenbild

Blickkontakt ist der kürzeste Weg, um Verbindungen aufzubauen. Von dieser Art des Beziehungsaufbaus zeugt das spätbarocke Andachtsbild. Es zeigt Maria im Gewand einer Königin mit Zepter und Rosenkranz. Sie steht in einem separaten Raum. Zu ihren Füßen halten zwei Engel ein offenes Buch. Eine Seite zeigt ein Auge und die andere eine altertümliche Inschrift: „Maria wunderthätige Bildnis von Gnadenaug“. Im Hintergrund öffnet ein Engel einen Vorhang. Der geöffnete Spalt bietet Ausblick auf ein Kirchengebäude. Eine Bildunterschrift benennt die Kirche als St. Peter in Neuburg an der Donau. Das Bild schildert das Wunder von Neuburg an der Donau. 

Für den 9. Oktober 1680 wird berichtet, dass eine Predigt des kaiserlichen Beraters Marcus von Aviano die Augen einer Schnitzfigur in St. Peter in Neuburg an der Donau in Bewegung brachte. Die Figur aus Holz war ein Bildnis der Mutter Gottes. Das totes Bildnis erwachte zum Leben. Dieses Ereignis galt als das Wunder von Neuburg. Im gesamten Herrschaftsgebiet der Fürstenfamilie von Pfalz Neuburg wurde das Ereignis im Bild verbreitet. Düsseldorf gehörte zum Hoheitsgebiet der Fürstenfamilie, einer Seitenlinie des bayrischen Hauses Wittelsbach.